The Accountant

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Drama

Im Interview: Ben Affleck

Interview: Raya Abirached

Ben Affleck: «Lass es sein, Dad»

LONDON Batman Darsteller Ben Affleck schlüpft im Thriller «The Accountant» in die Rolle des Buchhalters der gefährlichsten Unterweltorganisationen. Der Oscarpreisträger ("Argo") erzählte uns im Interview, wie er zu seinem eigenen Buchhalter steht und wie sein Ansehen bei seinen Kindern aussieht.

Ben Affleck, werden Sie jemals Ihren Buchhalter mit normalen Augen sehen und haben Sie ihm vom Film erzählt? Mein Buchhalter hat schon sehnlichst auf den Film gewartet. Er hofft, dass es ein heroisches Portrait von seinem Beruf als Buchhalter sein wird (lacht). Mein Held war er aber bereits vor dem Film. Er sagt mir, was ich nicht kaufen kann oder sollte. Jedes Mal wenn ich etwas kaufen möchte, rät er mir, es lieber nicht zu tun. Ein wahrer Buchhalter eben (lacht).

Ein Buchhalter mit einem dunklen Geheimnis? Vielleicht hat er gefälschte Goldbarren, Maschinengewehre und lauter dieser Sachen. Ich weiss es nicht. Ich spreche immer telefonisch mit ihm.

Bisher gab es kaum Filme über gefährliche Buchhalter. War es toll diese neue Rolle spielen zu dürfen? Das Script arbeitet mit vielen Ideen, die ich so zuvor noch nie gesehen habe. Diese Originalität war sehr erfrischend, so war es weder eine Fortsetzung noch basierend auf einer bekannten Geschichte. Es eröffnet dir die Möglichkeit, die Charaktere auf verschiedene Arten zu spielen. Die Geschichte selbst beinhalten ja auch Mathematiker und Künstler sowie eine interessante Verwendung von Musik. Es war eine besondere Erfahrung und machte sehr viel Spass.

Ihre Figur Christan Wolff ist ein Meister einer indonesischen Kampfkunst. War es schwer diese für den Film zu erlernen? Die Kampkunst heisst Pencak Silat. Unser Regisseur Gavin O'Connor hat speziell diese Art von Kampfkunst ausgewählt, weil wir sie zum einen noch nicht häufig gesehen haben und zum anderen passte sie ausgezeichnet in einen Film und schaute sexy aus. Es bediente somit alle Kriterien, die erfühlt werden mussten. Ich konnte natürlich nicht den schwarzen Gürtel über Nacht erlangen, aber ich habe mein bestes gegeben und sehr hart trainiert. Es fühlte sich ein bisschen wie das Vorbereiten eines Tanzes an; ein Schritt folgt auf den anderen.

Ihre Kinder waren sicherlich von Ihrem Vater als Killer-Buchhalter beeindruckt… Meine Kinder sind sehr schwer zu beeindrucken. Besonders für mich. Bei anderen Leuten reichen Kleinigkeiten, sie wären gar bei fliessendem Wasser begeistert. Doch Ich könnte Wasser in Wein verwandeln und sie würden sagen: Lass es sein, Dad! (lacht)

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