Jim ist die unbestrittene, sexy Ikone der Pariser Gay-Szene – bis sein schillerndes Leben völlig auf den Kopf gestellt wird. Schuld daran ist ein mysteriöses Virus mit höchst ungewöhnlichen Nebenwirkungen, das ihn plötzlich alles infrage stellen lässt, was ihn bisher ausgemacht hat.
In JIM QUEEN infiziert sich die Titelfigur mit der „Heterose“, einem mysteriösen Virus, das schwule Männer unaufhaltsam in heterosexuelle Klischees verwandelt: Plötzlich stehen Fussball und schlechter Modegeschmack auf dem Programm! Während sich Jims schillernde Welt abwendet, bleibt ihm nur sein schüchterner Fan Lucien. Gemeinsam begeben sie sich auf eine wilde Suche nach einem Heilmittel.Camp-Humor trifft auf Trash
Die herrlich freche französische Animationskomödie des Kult-Studios Bobbypills feierte in Frankreich bereits grosse Erfolge und sorgt nun auch hierzulande für Gesprächsstoff. Hinter dem bunten Kinospass stecken die Regisseure Marco Nguyen und Nicolas Athané sowie die Co-Autoren Simon Balteaux und Brice Chevillard. Das Quartett - bestehend aus zwei schwulen und zwei heterosexuellen Geschichtenerzählern - setzte ganz bewusst auf hemmungslosen Camp-Humor und eine kräftige Prise Trash. Als grosses Vorbild diente dabei der Kult-Klassiker THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW.
Messerscharfe Satire
«Wir wollten uns ohne Filter genau so zeigen, wie wir sind, und ein grosses Publikum erreichen», erklären die Macher im Interview. Das Besondere: Der Film schont niemanden. Er ist eine messerscharfe Satire, die sich gleichermassen über verkrustete Rollenbilder als auch liebevoll über die Macken der eigenen Community lustig macht. Durch die aktuellen politischen Entwicklungen weltweit hat der Film unerwartet an Brisanz gewonnen. «Aus unseren naiven Witzen ist plötzlich ein politisches Statement geworden. Wir wollten einfach nur Spass haben - jetzt sind wir Aktivisten wider Willen.» Das Ergebnis ist ein rasanter, ehrlicher und frecher Kinospass voller Selbstironie!