Pixels

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Animation

Interview mit Regisseur Chris Columbus

Interview: Raya AbiRached

Chris Columbus: «Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gesehen»

Regisseur Chris Columbus spricht im Interview mit kinowetter darüber, was ihm PIXELS bedeutet und ob er selber auch Video Games spielt.

Kinowetter: Was bedeutet Ihnen der Film „Pixels“? Als ich das Skript zum ersten Mal las, wurde mir bewusst, dass ich noch nie etwas Vergleichbares gesehen habe. Es war eines der einzigartigsten und originellsten Skripts, das ich in letzten fünf Jahren gelesen habe. Zudem konnte ich eine komplett originelle Komödie bzw. einen Actionfilm machen und das mitten im Sommer, eine Zeit, die sonst für Fortsetzungen und Superhelden Filme reserviert ist. Ich war begeistert und wusste, dass ich den Film einfach machen musste. Es reizte mich ausserdem Visual Effects zu kreieren, die zuvor noch nie gesehen wurde.

Die Visual Effects in diesem Film erzählen auch eine Geschichte. Hat es sich so angefühlt, als ob sie zwei Filme gleichzeitig konstruieren mussten um sie dann zu einem zu verschmelzen? Nur ein bisschen. Ich musste es als einen Film erkennen und auch so visualisieren. Für mich musste der Humor immer clever und anspruchsvoll sein und die Visuals wiederum, mussten dies übertrumpfen, damit es das Publikum überraschen würde. Auf der Grossleinwand, sieht man die verpixelte Zerstörung und die Intensität der Pac Man Figur, dank ihrem Design. Es wird Sie vom Hocker hauen.

Sind sie selber auch ein Video Games Fan? Mich reizten das Konzept, die Figuren und die Möglichkeiten, die mir die Special Efects boten. Bezüglich meiner Video Games Begeisterung; Ich habe früher Donkey Kong und Pac Man gespielt, musste aber Qbert, Centipede, Galaga, Breakout und all die anderen Spiele, die im Film sind, neu erlernen. Nur dadurch wusste ich, wie ich an die Action Szenen rangehen musste. Es ist toll, Recherche in Form von Video Games machen zu können.

Wie ist es zur Zusammenarbeit mit Adam Sandler gekommen? Adam arbeitete am Skript, als wir uns zusammen setzten und entschieden, den Film gemeinsam zu machen. Er ist ein toller Schauspieler und ich wollte, dass er mit Schauspielern zusammenkommt, welche er bereits kannte und solche, welche ich besonders toll fand. Schauspieler, welche Dramen, aber auch Komödien spielen können. So zum Beispiel Peter Dinlage, den ich aus Game of Thrones kannte, aber auch aus Komödien wie Elf, Josh Gad, von The Book of Mormon, der ganz toll in Komödien ist oder Michelle Monaghan, welche ganz toll in Dramen wie True Detective ist. Indem ich Adam mit so einem Ensemble zusammentat, konnten sie alle voneinander lernen und feed off. Sie hatten eine tolle Chemie. Es war wunderbar ihnen täglich zuzuschauen.

Für welches Publikum ist Pixels gedacht? Es gibt den Nostalgie Effekt zu bedenken. Männer und Frauen, welche diese Spiele in den 80ern gespielt haben, werden den Film sehen wollen. Ich habe aber auch von Eltern von 8 und 10-jährigen vernommen, dass ihre Kinder den Film unbedingt sehen wollen, obwohl sie die Spiele vielleicht gar nicht kennen. Die Kinder fühlen sich einfach von diesen Figuren angesprochen. Ich fände es schön, wenn Familien den Film gemeinsam schauen gehen. Die Eltern können ihre Spielerfahrung teilen und die Kinder werden verstehen, woher das ganze kommt. Pixels ist wirklich für alle Altersgruppen gedacht und eine wilde Unterhaltungsfahrt. Ich hoffe wirklich, dass es Familien gemeinsam anschauen gehen.

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