Darren Aronofsky liefert mit CAUGHT STEALING seinen rasantesten Film: ein düsterer, überdrehter Thriller mit Austin Butler in Höchstform.
Hank Thompson, gespielt von Austin Butler (ELVIS, DUNE – PART TWO), ist ein ehemaliges Baseball-Talent, das inzwischen als ruhiger Barkeeper durchs Leben geht. Als er zusagt, für seinen Nachbarn die Katze zu füttern, tritt er in eine Falle: Zwei Gangster halten ihn für jemanden, der den Schlüssel zu einem vier Millionen Dollar schweren Mafia-Vermögen besitzt. Plötzlich wird aus dem stillen Alltag ein Überlebenskampf, der ihn durch ein eskalierendes Labyrinth aus Verwechslung, Gewalt und Wahnsinn führt.Ein Albtraum mit Starbesetzung
Regisseur Darren Aronofsky (REQUIEM FOR A DREAM, BLACK SWAN) drehte den Film im echten East Village – und lässt die rohe Energie eines New Yorks vor der 9/11-Überwachung auferstehen. Das Ergebnis ist ein rasantes, leicht retro angehauchtes Thriller Feuerwerk mit absurdem Humor, visuellem Furor und einem hochkarätigen Cast: Vincent D’Onofrio und Liev Schreiber als unheimlich ruhiges Gangster-Duo, Regina King als ermittelnde Polizistin und Bad Bunny als eiskalter Auftragskiller. Der Ton ist so überdreht wie die Ereignisse – was Austin Butler zunächst irritierte: «Was Hank erlebt, ist ein Albtraum. Aber gerade in dieser Überzeichnung liegt der Humor.»
New York vor dem Umbruch
CAUGHT STEALING basiert auf dem Roman von Charlie Huston und wurde ins Jahr 1998 verlegt, um den anarchischen Charme eines gefährlichen, vibrierenden New Yorks wieder aufleben zu lassen. «Damals war die Stadt wild, aber lebendig – und noch nicht durch Kameras gezähmt», so Aronofsky. Der Film kombiniert rohe Action, schrägen Witz und visuelle Dichte zu einem kinematischen Adrenalinrausch. Ob als bissiger Genrefilm oder überdrehter Grossstadttrip – CAUGHT STEALING ist das kompromisslose Filmvergnügen des Sommers.