Regisseurin Aylin Tezel hat mit FALLING INTO PLACE nach ihrem eigenen Drehbuch einen der zärtlichsten Liebesfilme der vergangenen Jahre vorgelegt. Sie selbst hat neben der Regie auch die weibliche Hauptrolle übernommen.
Im Drama FALLING INTO PLACE lernen sich Kira und Ian, die beide Mitte 30 sind, an einem Winterwochenende auf der Isle of Skye kennen. Beide befinden sich auf der Flucht und zwar vor ihrer Vergangenheit ebenso wie vor der Realität ihres jetzigen Lebens. Die 36 Stunden, die sie miteinander verbringen, werden getragen von Spass und Leichtigkeit. Zwischen den zwei Fremden entsteht so schnell eine tiefe, fast magische Verbindung. Alles scheint möglich. Doch das Schicksal reisst sie wieder auseinander. Beide kehren zurück nach London, ohne zu wissen, dass sie in derselben Stadt leben. Oftmals nur wenige Minuten, Meter und Zufälle voneinander entfernt, bewegen sich Kira und Ian durch die pulsierende Grossstadt; aufeinander treffen sie dabei nie. Erst müssen sie sich ihren Dämonen stellen, bevor sie bereit sind, sich wirklich zu begegnen...Vom Kurz- zum Spielfilm
Aylin Tezel spielt die zerrissene, und sich selbst und das Glück suchende Kira mit grosser Intensität. Bisher vor allem als Schauspielerin bekannt und ausgezeichnet, erlangte die 40-Jährige erste Erfahrungen hinter der Kamera als Regisseurin mehrerer Werbefilme und Kurzfilme. Mit ihrem Tanzkurzfilm TANZ MIT IHR feierte sie 2013 Premiere auf dem Cork International Film Festival. Ihr 2019 realisierter Kurzfilm PHOENIX war im Rahmen des Max Ophüls Preis zu sehen. FALLING INTO PLACE, zu dem sie auch das Drehbuch schrieb, ist ihr erster Langspielfilm als Regisseurin, der sich noch dazu mit spannenden Fragen beschäftigt: Wie nutzen wir die Zeit, die uns gegeben ist? Mit wem teilen wir sie? Und wie sehr bestimmt die Art und Weise, wie wir gelernt haben zu lieben, unser Dasein in der Welt? An Tezels Seite brilliert Chris Fulton, der mit schelmischem Humor, intensiver Schauspielkraft und einer untergründigen Verletzlichkeit zu Ian wird.