In DREAM SCENARIO schlüpft Hollywood-Legende Nicolas Cage in die Rolle eines gewöhnlichen und langweiligen Mannes, der zur berühmtesten Person der Welt wird, als er plötzlich in den Träumen und Albträumen aller Menschen auftaucht.
In seinem englischsprachigen und äusserst originellen Debüt verfolgt der in Oslo geborene Autor und Regisseur Kristoffer Borgli, Schöpfer von Independent-Perlen wie SICK OF MYSELF, DRIB und WHATEVEREST, den Aufstieg und Fall des fünfzehnminütigen Ruhms eines Mannes – eine beissend komische und spielerisch verdrehte Betrachtung des kollektiven Bewusstseins des modernen Lebens, in dem so gut wie jeder und jede auf einmal zu einer seltsamen Art von Berühmtheit werden kann und ebenso schnell wieder in die Unbekanntheit oder Unberühmtheit zurückfällt.Kein Traum: Nicolas Cage liefert ab
Doch wovon handelt das von Horrorfilm-Spezialist Ari Aster produzierte Meisterwerk überhaupt? Vom offenbar gänzlich glücklosen Familienvater Paul Matthew, gespielt vom mittlerweile 60-jährigen Cage, der feststellen muss, dass sein Leben auf den Kopf gestellt wird, als von jetzt auf gleich Millionen von Fremden beginnen ihn in ihren Träumen zu sehen. Doch als seine nächtlichen Auftritte eine alptraumhafte Wendung nehmen, ist Paul gezwungen, sich mit seinem neu gefundenen Ruhm auseinanderzusetzen…
Bitterböse Komödie
Cage kennt man natürlich nicht erst seit gestern. Der Mime, der am 7. Januar 1964 in Long Beach, Kalifornien, Vereinigte Staaten auf die Welt kam, steht schon seit Jahrzehnten vor der Kamera. Zu seinen grössten Hits zählen unvergessene Kassenschlager wie DAS VERMÄCHTNIS DER TEMPELRITTER, IM KÖRPER DES FEINDES und THE ROCK - FELS DER ENTSCHEIDUNG. Doch wer glaubt, er oder sie hätte bereits alles von ihm gesehen, irrt sich, denn Cage zeigt in der bitterbösen Komödie DREAM SCENARIO eine völlig neue Seite von sich – eine Tatsache, die dem ikonischen Schauspieler selbst sehr gefällt: «Ich denke, es ist meine beste Leistung und wahrscheinlich der beste Film, den ich je gemacht habe», schwärmt Cage in einem offiziellen Statement. Und nun dürfen sich auch alle Deutschweizer und Deutschschweizerinnen ein Bild von seinem Können und diesem einzigartigen Film machen, der an kreativen Einfällen kaum zu übertreffen ist.