Im Action-Thriller THE EQUALIZER 3 - THE FINAL CHAPTER schlüpft Hollywood-Star Denzel Washington zum dritten und letzten Mal in die Rolle von Robert McCall, der sich in Italien zur Ruhe setzt - doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten... Im Interview verrät der Mime, was seine Figur bei den Leuten so beliebt macht.
Denzel, inwiefern beeinflusst der Schauplatzwechsel die Geschichte? Schliesslich geht es jetzt von Amerika nach Italien. Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass er nicht mehr in seinem Element ist, aber es gibt offensichtliche Sprachveränderungen, kulturelle Unterschiede und das leckere Essen – solche Sachen halt. McCall wird also mit Herausforderungen konfrontiert – aber das wird er ja ohnehin immer. Zudem ist er ein Mann, der das liebt.
Sucht McCall in Italien nach Frieden? Das ist definitiv so, ja. Jedoch anders als zunächst erwartet. Doch die Leute, die er dort trifft, und die Stadt selbst werden zu einem Teil seiner Entwicklung. Ich bin mir nicht sicher, ob wir sagen können, dass er nach etwas sucht, das nicht mit der Tatsache in Zusammenhang steht, dass er sich in Italien aufhält. Es geht um seine Unruhe und darum, dass er es einfach nicht schafft, seinen Job an den Nagel zu hängen.
McCall ist die einzige Filmfigur, die Sie mehrmals gespielt haben. Was lieben Sie an ihm? Als ich mit Leuten über ihn geredet habe, habe ich festgestellt, dass sie ihn mögen, weil er für Gerechtigkeit steht. Es sind ganz unterschiedliche Menschen, die mir zu verstehen gegeben haben, wieso sie ihn mögen. ‘Er kriegt die Verbrecher, die wir nie fassen’, sagen sie. ‘Er kommt an Leute ran, die für Autorität und Macht stehen.’ Das lieben sie an ihm.
Und was macht ihn Ihrer Ansicht nach interessant? Er gibt den Menschen immer eine Chance, bevor er die Gerechtigkeit anwendet, was sehr interessant ist. Er will, dass die Leute die Gelegenheit dazu kriegen, das Richtige zu tun. Nur leider begegnet er immer den Falschen.
Anmerkung: Dieses Interview wurde vor dem Streik der SAG-AFTRA geführt.
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