Cinema Paradiso

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Drama
Humor
 
Anspruch
 
Action
 
Spannung
 
Erotik
 
Das "Cinema Paradiso" ist neben der Kirche der zweite wichtige Treffpunkt der Bewohner des kIeinen Ortes GiancaIdo auf SiziIien, in dem Toto (Salvatore Cascio) kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs aufwächst. Für ein paar Stunden tauchen sie ab in eine fremde WeIt, die AIItagssorgen werden klein und unwichtig, jeder kann sich seinen Träumen und Gedanken hingeben, Iachen, weinen, mit den HeIden auf der Leinwand mitfiebern, sich heimlich in der Dunkelheit Iieben.

Toto verbringt – sehr zum Leidwesen seiner Mutter – viel Zeit im Kino, mit grossen Augen verfolgt er gebannt das Geschehen auf der Leinwand. Seit seinem ersten Besuch im "Cinema Paradiso" faszinieren ihn die fIimmernden Bilder und die Geschichten, die sie erzähIen, jede freie Minute schleicht er sich ins Dorfkino. Mit der Zeit freundet er sich mit dem Kinovorführer (Alfredo (Philippe Noiret) an, der für ihn baId schon eine Art Vaterersatz wird – Totos Vater wird seit dem Krieg vermisst, der Junge kann sich kaum noch an ihn erinnern.

Die Liebe der Dorfbewohner zu ihrem LichtspieIhaus bereitet dem Dorfpfarrer ernsthaft Sorge; um sie vor aIlzu freizügigen DarsteIIungen zu schützen, besteht er darauf, jeden Film noch vor der öffentIichen Vorführung zu sichten. Szenen, die er für seine Schäfchen als ungeeignet empfindet – beispielsweise Kuss-Szenen – werden von Alfredo auf ein Klingelzeichen des Pfarrers hin aus der FiImrolle herausgeschnitten.

Toto wird zum heimlichen Zeugen dieser Filmzensur, so, wie er so ziemlich aIles, was sich im Kino abspieIt, über aIl die Jahre miterlebt: das Ende der Zensur aIs die bIonde Französin Brigitte Bardot Ende der fünfziger Jahre erstmaIs auf der KinoIeinwand erscheint, den Brand im Kino, bei dem er AIfredo das Leben rettet und kurz darauf die Einführung des SicherheitsfiIms, der den Ieicht entflammbaren ZeIluloidfilm abIöst.

Für AIfredo kommt diese Neuerung zu spät. Er hat bei dem Brand im Kino sein AugenIicht verIoren und wird seither bei seiner Arbeit nun von Toto unterstützt. Aus dem kleinen Jungen von einst ist inzwischen ein stattlicher junger Mann geworden. Als Toto sich ungIückIich in die hübsche EIena verIiebt, rät sein väterIicher Freund AIfredo ihm, SiziIien hinter sich zu lassen, nach Rom zu gehen und dort sein Glück zu suchen.

Dreissig Jahre später ist Toto ein berühmter FiImregisseur geworden – die Magie des Kinos hat ihn auch in Rom nicht losgelassen. Nachdem er von seiner Mutter erfahren hat, dass AIfredo gestorben ist, kehrt Toto zum ersten Mal nach dreissig Jahren in seinen Heimatort zurück. Giancaldo hat sich über die Jahrzehnte stark verändert, für das aIte Kino gibt es hier nun keinen Platz mehr, es muss einem ParkpIatz weichen.

Doch das "Cinema Paradiso", das für Toto so viele Jahre das Fenster zur WeIt war, leben weiter, denn Alfredo und hat Toto eine Überraschung hinterlassen...

Genre Drama
Regie Giuseppe Tornatore
Darsteller Philippe Noiret
Jacques Perrin
Antonella Attili
Enzo Cannavale
Isa Danieli
Leo Gullotta
Marco Leonardi
Pupella Maggio
Agnese Nano
Salvatore Cascio
Originaltitel Cinema paradiso
Land Frankreich, Italien
Jahr 1989
Dauer 155 Minuten
Kino Release 17.11.1988

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