Top Gun: Maverick

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Action

Interview: Raya Abirached

Jennifer Connelly: «Diesen Film sollte man auf der grössten Leinwand schauen, die man findet»

In TOP GUN: MAVERICK spielt sie die Rolle der Penny, die nun ihren grossen Auftritt erhält. Im Interview verrät uns Jennifer Connelly, was es damit auf sich hat, dass sie für den Film segeln lernte und was sie an Co-Star Tom Cruise am meisten schätzt.

Jennifer Connelly, wenn man den Film schaut, erhält man ein wenig das Gefühl von Nostalgie. Wie ging es Ihnen? Es war eine tolle Hommage an das Original. Ich genoss kürzlich eine Vorstellung mit einem Publikum, wo man die Aufregung und Freude im Anschluss richtig spüren konnte. Das Original wird von so vielen Menschen geliebt. Wichtig für mich war auch, dass sie eine tolle Idee für diese Fortsetzung hatten. Die Geschichte ist sehr stark.

Die Leidenschaft für das Fliegen und die Fliegerei im Allgemeinen muss stark sein für einen solchen Film. Wie ist es mit Ihnen bezüglich dieser Leidenschaft? Ich porträtierte keine Pilotin. Ich spiele einen Charakter, der sehr eigenständig ist. Sie betreibt eine Bar, wo alle Piloten regelmässig vorbeigehen. Sie hat sich eine sehr gute und starke Community aufgebaut. Ich liebe meinen Job als Schauspielerin, er ist absolut unglaublich. Unsere Arbeit ist sehr einnehmen und aktiv. Ich fühle mich geehrt diesen Job machen zu dürfen.

Wie viel haben Sie von den Fliegerszenen mitbekommen und durften Sie irgendetwas ausprobieren? Bei den allgemeinen Flug- und Flieger-Szenen war ich nicht dabei. Es gibt eine Szene, wo ich als Passagierin in einem Flug dabei bin. Dafür genoss ich sonst meinen Teil an Action. Ich durfte auf einem Boot sein, auf einem Motorrad fahren und hatte ein tolles Auto (schmunzelt).

Wie war die Zusammenarbeit mit Tom Cruise und stimmen Sie zu, dass seine Leidenschaft für den Job ein Grund für seinen anhaltenden Erfolg in der Branche ist? Ja, ich denke, das ist so. Ich habe bisher noch niemanden getroffen, der so engagiert, enthusiastisch und leidenschaftlich ist wie er, wenn es um seine Arbeit geht. Er ist unglaublich fokussiert und diszipliniert. Er hat unglaublich viel Talent, aber er fügt sich selbst ein und macht immer das beste aus seinen Möglichkeiten. Er nimmt nichts als selbstverständlich hin, was aussergewöhnlich ist.

Als Publikum, was darf man erwarten und was gefällt Ihnen persönlich am besten? Ich denke, was mitreissend ist, ist die Kombination der familiären, nostalgischen mit den überraschenden Elementen. Zum Beispiel die Zärtlichkeit, die Mavericks Charakter in diesem Film besitzt, und den Weg, den er nun einschlägt. Es ist einfach alles sehr bewegend. Wenn man den Film anschaut, fühlt er sich wie eine zelebrierende Erfahrung an. Gerade jetzt sind solche gemeinsamen Erlebnisse im Kino sehr erfreulich.

Wie sehr haben Sie die Hintergrundgeschichte Ihrer beiden Charaktere mit Tom Cruise besprochen? Mir gefällt es, dass ich Penny Benjamin spiele, die bereits im Original erwähnt wird. Man weiss also bereits, dass sie im Leben des Anderen immer mal wieder wiederauftauchen und das über Jahrzehnte hinweg. Wir sprachen darüber, wie das ausgesehen haben könnte oder ebenfalls, wie der Rhythmus der Beziehung gewesen wäre. Oder auch die Tatsache, dass die beiden Charaktere sich offensichtlich sehr gern haben, aber es bisher nie die richtige Zeit war. Für mich war das ein toller Punkt für den Beginn.

Sie sind neu ebenfalls auf Social Media zu finden. Wie viel Spass macht Ihnen das? Es macht Spass (schmunzelt). Es hat sich schon lange aufgebaut. Ich bin quasi zu spät zur Party erschienen (lacht).

Wie ist es, dass Sie dadurch Ihre Fans mit an Premieren und auf Pressetour etc. mitnehmen zu können? Bisher hatten wir zwei Premieren. Eine war in San Diego auf einem Flugzeugträger, was ich bisher noch nie erlebt habe. Thematisch hätte es nicht besser passen können, gerade auch weil alles viel grösser und imposanter gemacht wurde. Und Tom Cruise ist mit dem Helikopter gelandet, was ebenfalls das erste Mal war. Mexico Stadt ist aussergewöhnlich. Ich war schon ein paar Mal für Premieren dort und es gibt einfach nichts, dass sich vergleichen lässt mit allem und vor allem den Fans. Das hat genauso Spass gemacht. Ich freue mich auf die Premieren in Cannes und hier in London.

Das ist sicherlich eine wundervolle Zeit, die nun kommt... Es ist in der Tat sehr schön. Es ist toll wieder reisen zu können. Ich liebe es zu reisen. Ich freue mich wirklich darüber.

Bezüglich Premieren und Leinwänden, wie toll und wichtig ist es, diesen Film auf einer Grossleinwand zu schauen? Wenn man kann, muss man den Film auf der grössten Leinwand schauen, die man findet. Was sie erreicht haben, gerade auch mit der Technologie…Tom ist neben der Schauspielerei ebenfalls sehr fokussiert die Technologie weiterzuentwickeln, damit der diese intensiven Stunts aufnehmen kann. Es ist unglaublich, was sie erreicht haben. Aber nicht nur was sie bezüglich der Technik geschafft haben, sondern auch was die Schauspieler im Bezug auf ihr Flugtraining erreichten. Es ist eine sehr intensive Erfahrung, weil man erkennt, dass es real ist. Es nimmt grossen Einfluss. Wann immer möglich, sollte man den Film auf der grössten Leinwand schauen.

Zum Schluss, können Sie mir verraten, ob Sie bereits segeln konnten oder lernten Sie es extra für diese Rolle? Ich habe sehr viele Segelstunden und Unterricht genommen (schmunzelt). Ich habe mich damit versucht vorzubereiten.

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